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Domain aufschalten - Wie verwende ich eine externe Domain

Für eine Webseite wird eine Adresse (Domain) und ein Webspace (Speicherplatz) benötigt. Eine deutsche Domain-Adresse kann bei einem Webhosting-Anbieter oder bei der zentralen Vergabestelle für Adressen in Deutschland (Denic) beantragt werden. In der Regel werden Domains und Webspace beim gleichen Anbieter (Hoster) registriert und verwaltet.


Externe Domains

Die Registrierung einer Adresse und das Hosting der Website sind 2 voneinander getrennte Prozesse. Natürlich ist es für Dich am bequemsten, wenn Du bei einem Hosting-Anbieter Beides beantragst. Hat Dein Anbieter nicht die gewünschte Adresse bzw. Endung im Angebot, kannst Du die Domain bei einem anderen Hoster beantragen. In einem solchen Fall spricht man von einer externen Domain. Für diese gibt es noch weitere Gründe. Befindet sich Deine Domain bei einem anderen Anbieter als Dein Webspace, musst Du die Domain aufschalten lassen. Dieser Vorgang ist vonnöten, damit Adresse und Speicherplatz technisch zusammengeführt werden. Das Domain aufschalten funktioniert nur, wenn Dein Hoster externe Domains unterstützt.


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Domain aufschalten - Kosten und Funktionsweise

Die meisten Hoster in Deutschland bieten ihren Kunden das Domain aufschalten an und unterstützen externe Domains. Ob dieser Service kostenlos angeboten wird oder eine geringe Gebühr kostet, hängt vom gewählten Anbieter ab. Zusätzlich wird bei den Kosten zwischen einmaligen und monatlichen Kosten unterschieden. Bei 1und1, einem der bekanntesten Anbieter in Deutschland, kostet jede externe Domain 9,99 Euro. Unterstützt Dein Anbieter das Aufschalten von einer externen Domain, lässt sich diese auf Deinen Webspace weiterleiten. Es gibt 2 gebräuchliche Methoden für die Weiterleitung. Je nach Anbieter erfolgt das Domain aufschalten entweder über einen externen Nameserver oder über eine IP-Weiterleitung.


Externer Nameserver und IP-Weiterleitung

Bei dieser Methode musst Du bei Deinem Domain-Registrar den Nameserver Deines Hosters eingeben. In der Regel musst Du 2 oder mehr Adressen eintragen. Die genauen Adressen findest Du in den Unterlagen Deines Hosting-Anbieters. Hast Du die Eintragungen vorgenommen, zeigt Deine Domain in direkt auf den externen Nameserver Deines Hosters. Bei der zweiten Methode trägst Du die IP-Adresse Deines Servers ein. Diese Adresse bekommst Du von Deinem Webhosting-Anbieter. Die IP-Weiterleitung kommt zum Einsatz, wenn Du einen virtuellen Server (vServer) oder einen Dedicated Server angemietet hast.

Hast Du die Weiterleitung korrekt eingerichtet, sollte Deine Domain mit Deinem Webspace verbunden sein. Damit Dein Hoster alle eingehenden Signale richtig auf Deinen Webspace schlüsseln kann, muss dieser noch darüber informiert werden, dass Du eine externe Domain verwendest. Dies teilst Du Deinem Anbieter entweder direkt über den Kundenbereich, per E-Mail oder per Telefon mit. Verlangt Dein Hoster für das Domain aufschalten Gebühren, werden per Rechnung von Deinem Konto abgebucht.