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Google Panda Update: Auswirkungen und Umgangsstrategien

Mit seinem ersten Panda Update veränderte Google schon 2011 den Suchalgorithmus. Durch die Aktualisierung erhielten Nutzer genauere Ergebnisse, während Google unerwünschte Seiten aus seiner Indexierung entfernte. Dank Erweiterung dieser Algorithmen, die in den kommenden Jahren erschienen, identifiziert die Suchmaschine vor allem Internetseiten, die reichlich Werbung oder wenig Content beinhalten. Wir offenbaren, wie Betreiber erkennen, ob die geänderten Algorithmen das Suchergebnis negativ beeinflussen. Im Anschluss erläutern wir Handlungsoptionen, die das Ranking verbessern.

Algorithmus im Überblick

Durch das Panda Update identifiziert Google Internetseiten. Manche Websites straft die Suchmaschine durch Abwertungen. In schlimmen Fällen schließt Google die betroffenen Websites sogar von der Indexierung aus, sodass das Angebot nicht mehr über die Suchmaschine auffindbar ist.

Die Aktualisierung traf bislang vor allem Webseiten, die keinen oder nur einen geringen Mehrwert besitzen. Google zielt, laut Angaben von Mitarbeitern, vor allem auf Angebote ab, die nur magere Inhalte mit geringer Qualität bieten. Schon die erste Aktualisierung traf 12 Prozent aller Internetseiten, von denen sich viele innerhalb der Suchergebnisseiten (SERPs/ Search Engine Result Pages) verschlechterten.

Mit den seit 2012 eingespielten Aktualisierungen verbesserte Google das Panda Update. Mittlerweile ist Version 4.2, die im Juli 2015 ausrollte, in den Suchprozess integriert. Von den Ergänzungen sollten, so schrieb Google Mitarbeiter Pierre Far, vor allem kleinere und mittelgroße Internetseiten profitieren, die hochwertigen und umfassenden Content anbieten. Teile dieser Updates basieren auf dem Feedback, das Nutzer der Suchmaschine zukommen ließen. Gravierende Veränderungen im Ranking trafen zuvor nicht nur kleine Betreiber von Vergleichsportalen, sondern internationale Größen. Das Panda Update wirkte auf die Angebote von HRS oder Nokia, deren Unterseiten von Abwertungen betroffen waren.
 


 

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Analyse von Problemen

Durch das Panda Update integrierte Google ergänzende Algorithmen, mit denen die Suchmaschine einzelne Unterseiten von Internetangeboten analysiert. Wenn zu viele Seiten unter den Qualitätsindex von Google fallen, sinkt die Bewertung des gesamten Angebotes. Der Ausschluss aus der Indexierung droht allen Webseiten, die übermäßige Werbung und kaum Content besitzen. Das Panda Update wirkt sich besonders nachteilig auf Online-Portale aus, die bestimmte Unterseiten verwenden. Dabei machen sich Nachteile des Algorithmus bemerkbar.
 


Die Abwertung droht bei:
 

  • Wenig oder doppeltem Content
  • Leeren Unterseiten
  • Fehlenden eigenen Inhalte
  • einem zu hohem Anteil von Anzeigen
  • dem übermäßigen Einsatz von Affiliate-Links


Erste Anzeichen für Probleme mit dem Panda Update sind niedrige Zugriffszahlen, weil immer weniger Besucher über Google zum Angebot gelangen. Wenn eine Internetseite bereits kurz nach der Veröffentlichung an Sichtbarkeit in der Suchmaschine verliert, spricht vieles dafür, dass Schwierigkeiten mit dem Panda Update vorliegen. Falls Internetseiten kaum originäre Inhalte anbieten, dafür aber reichlich Werbung integrieren, reagiert Google rasch. Betreiber benötigen daher hochwertigen Content, durch den sich das Ergebnis signifikant verbessert.


Handlungsoptionen für Webmaster

Vor dem Panda Update erreichte dürftiger Content in den Rankings einen ausgezeichneten Platz. So schrieben Autoren fehlerhafte Texte mit wenigen Worten, die dem Verkauf von Produkten dienten. Diese Zeiten sind vorbei. Bei der Platzierung von Netzangeboten ist ausführlicher Inhalt gefragt, was SEO-Experten begrüßen, weil Google hohe Qualität durch Aufwertungen belohnt. Außerdem wertet die Suchmaschine, ob neuer Content vorhanden ist, sodass sich regelmäßige Veröffentlichungen auszahlen. Um den Algorithmus zu nutzen, müssen dauerhaft eigene Inhalte entstehen, die einen hohen Mehrwert für Nutzer besitzen. Doppelter Content oder die Übernahme von Informationen, die bereits auf anderen Internetseiten veröffentlicht wurden, schaden dem Ranking.

Die Veröffentlichung von ausführlichen Artikeln, die länger als 1.000 Wörter sind, ist hilfreich. Durch solche Inhalte verbessert sich der Neuheitsstatus enorm, was sich laut Google-Spezialist Brian Dean positiv auf das Suchergebnis auswirkt. Webmaster sollten außerdem auf den genügsamen Gebrauch von Ankerlinks achten. Durch das Panda Update erkennt Google oberflächliche Verlinkungen, die vorher massenhaft zur Verbesserung des Rankings genutzt wurden. Stattdessen sind Verweise auf stetig neue Inhalte sinnvoll. Webmaster sollten zuvor alle negativen Elemente auf Unterseiten entfernen, um stattdessen mit einzigartigen Artikeln das Ranking zu steigern.